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3.1. Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten

Das erste Mal mit dem Freund oder der Freundin zu schlafen, ist ein großer Schritt im Leben von Jugendlichen. Wichtig ist, sich nicht von der Partnerin oder vom Partner, der Clique, Freundinnen oder Freunden oder Statistiken drängen zu lassen, sondern den Zeitpunkt selbst zu bestimmen.

Bei Fragen können Sie sich beispielsweise an Vertrauenspersonen (Freundeskreis und Familie), Frauenärztinnen oder Frauenärzte oder verschiedene Beratungsstellen wenden. Eine Möglichkeit, das Thema anzusprechen, bietet auch die Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche. Diese sogenannte "J" führen Kinder- und Jugend- oder Hausärztinnen beziehungsweise Kinder- und Jugend- oder Hausärzte durch. Sie wird von den Kassen bezahlt, eine Praxisgebühr fällt nicht an.

Tipp: Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt in ihrem Portal "loveline.de" jugendgerechte Informationen rund um das "erste Mal" zu Verfügung. Auch die Broschüre "Aufregende Jahre – Jules Tagebuch" der BZgA bietet Anhaltspunkte und Tipps zu diesem Thema.

Bei jedem Geschlechtsverkehr kann ein Kind entstehen. Deshalb ist gerade bei Jugendlichen die Empfängnisverh├╝tung ein wichtiger Aspekt. Das Kondom schützt auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten (STI). STI kommt aus dem Englischen und ist die Abkürzung für sexuell übertragbare Krankheiten.

Manchmal kommt es trotz aller guten Vorsätze zu einem ungeschützten Geschlechtsverkehr. Das ist kein Grund zur Panik. Falls Sie sich Sorgen machen, dass Sie sich angesteckt haben könnten, gehen Sie rasch zu einer vertrauten Ärztin oder einem vertrauten Arzt oder wenden Sie sich an die Aids/STI- Beratungsstelle eines Gesundheitsamtes, wo die Beratung auch anonym erfolgen kann. Die Adressen und Sprechzeiten finden Sie im Internet.

Die meisten Geschlechtskrankheiten sind, wenn sie früh erkannt werden, gut behandelbar. Allerdings ist HIV nach wie vor nicht heilbar. Deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Sexualität sehr wichtig (Safer Sex) – "Kondome schützen".

Ausführliche Informationen zum Thema "Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten" finden Sie auch auf folgenden Seiten:

Eine persönliche Beratung zum Thema "Aids" und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten bieten unter anderem folgende Institutionen und Ärztinnen oder Ärzte: